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Henriette Michaelis
(*1849)



Henriette Michaelis: Leben und Schaffen


Henriette Michaelis wurde am 6. Juli 1849 als viertes von sechs Kindern der Eheleute Henriette Louise Lobeck (gest. 1863) und Gustav Michaelis (1813–1895) geboren. Der Vater war Leiter des Stenographenbüros des Preußischen Landtags und unterrichtete an der Berliner Universität. Er ist bekannt durch Arbeiten zur Stenographie, Orthographie und Sprachphysiologie (vgl. Kürschners Deutschen Literaturkalender, Allgemeine Deutsche Biographie, NUC oder ASNS). Von den Geschwistern sind Caroline Wilhelmine (*1851, [Link]) und Carl Theodor (*1852) zu erwähnen. Letzterer war Schuldirektor, später Provinzialschulrat in Berlin und gehörte, wie der Vater, der Berliner Gesellschaft für das Studium der neueren Sprachen an, in die Caroline als Ehrenmitglied aufgenommen wurde, in der Henriette aber nicht in Erscheinung trat (Verzeichnisse der Mitglieder und Berichte der Sitzungen in ASNS, z. B. Band 86, 1891, 299–305). Nach dem Examen (im Rahmen eines von Helene Langes Seminaren?) war Henriette Michaelis als Lehrerin tätig.
Ihre Wörterbücher sind in Portugal überaus geschätzt und in Brasilien schlichtweg ein Begriff: Vergleichbar "dem Duden" gibt der Verlag Melhoramentos in São Paulo noch heute verschiedene Versionen "des Michaëlis" heraus. Dessen ungeachtet widmet ihr das Lexicon grammaticorum keinen eigenen Eintrag (Karoline Michaelis übrigens auch nicht). Die Homepage der deutschen Lusitanistik schreibt die Portugiesisch–Lexika fälschlicherweise der Schwester zu. In der Allgemeinen Deutschen Biographie (Nachträge) werden beide Frauen lapidar beim Vater erwähnt: "zwei Töchter sind auf dem Gebiete der romanischen Sprachwissenschaft rühmlichst bekannt". In der Neuen Deutschen Biographie wird Henriette im Eintrag zu Karoline immerhin als Lexikographin mit Angabe des Geburtsjahres ausgewiesen (Verf.: Heinz Kröll). Keinerlei Hinweise im Deutschen Biographischen Index, der Deutschen Biographischen Enzyklopädie, in Kürschners Deutschem Literaturkalender. Sterbejahr unbekannt.

Verfasst von Gabriele Beck–Busse.

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Henriette Michaelis: Veröffentlichungen


Die folgenden Angaben beziehen sich u. U. nur auf einen von zwei Bänden. Sofern nicht anders angegeben, ist der Verlagsort F. A. Brockhaus in Leipzig.
  • Vollständiges Wörterbuch der italienischen und deutschen Sprache mit besonderer Berücksichtigung der technischen Ausdrücke des Handels, der Gewerbe, der Wissenschaften, des Kriegs- und Seewesens, der Politik u.s.w. In zwei Theilen. Erster Theil: Italienisch – Deutsch. Sechste Auflage. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1889. (Auch mit italienischem Titel) X + 640 S.; Dizionario completo italiano–tedesco e tedesco–italiano con riguardo speciale alle espressioni tecniche del commercio, delle scienze, dell'industria, della guerra e della marina, della politica ecc. In due parti. Parte seconda: Tedesco–Italiano. Quinta edizione. Lipsia: F. A. Brockhaus. 1888. (Auch mit deutschem Titel) [IV] + 720 S. (beide Bände UB FUB)
    Ausgaben: 11879/1881, 21882, 31884–1885, 41886–1887, 5 1888, 61889, 7 1891, 81892, 9 1894, 101895, 111897, 121898, 141903, 211932.
    Nachweis 1. Aufl.: UB Kiel

    Rezension Teil 1                 Rezension Teil 2


  • Neues Taschen–Wörterbuch der italienischen und deutschen Sprache für den Schul– und Handgebrauch. Erster Teil: Italienisch–Deutsch. Dritte Auflage. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1898. (Auch mit italienischem Titel) [VI] + 484 S.; Nuovo Dizionario tascabile italiano–tedesco ad uso delle scuole, dei commercianti, viaggiatori ecc. Parte seconda: tedesco–italiano. Terza edizione. Lipsia: F. A. Brockhaus. 1898. (Auch mit deutschem Titel) [V] + 540 S. Zwei Teile in einem Band. (RS FUB)
    Ausgaben: 11895, 31898, 5 1900, 71903, 81905, 131914.

  • Praktisches Wörterbuch der italienischen und deutschen Sprache. Mit besonderer Berücksichtigung der Umgangssprache, der technischen Ausdrücke des Handels, der Gewerbe, der Wissenschaften, des Kriegs– und Seewesens, der Politik usw. 2 Bände.
    Ausgaben: 31884–1885, 131900 (Brockhaus Leipzig und Loescher Rom; NUC: "intieramente rifatta ed aumentata"), 141903, 161910, 171911, ?1914, ?1920, 211932.

  • Neues Wörterbuch der portugiesischen und deutschen Sprache mit besonderer Berücksichtigung der technischen Ausdrücke des Handels und der Industrie, der Wissenschaften und Künste und der Umgangssprache. In zwei Teilen. Erster Teil: Portugiesisch – Deutsch. Zweite Auflage. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1891. (Auch mit portugiesischem Titel) IX+737 S.; Novo Diccionário da língua portugueza e allemã enriquecido com os termos téchnicos do commércio e da indústria, das sciências e das artes e da linguagem familiar. Em duas partes. Parte segunda: Allemão–portuguez. Terceira edição. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1894. (Auch mit deutschem Titel) [V]+573 S. (beide Bände RS FUB)
    Ausgaben: 11887/1889, 21891, 31894, 51899, 71905, 81907 (Leipzig: Brockhaus; Lissabon: Pereira; Rio de Janeiro: Laemmert), 91911, 101913, 111914, 131923, 14 1934 (Brockhaus Leipzig sowie Reprod. d. Leipziger Ausg. bei F. Ungar New York).
    Nachweis 1. Aufl.: UB Freiburg (UB Kiel, z.Zt. nicht auffindbar; IAI nur Teil 1)

    Rezension Teil 1 (Buchholtz)                  Rezension Teil 1 (Wernekke)

    Rezension Teil 2                                    Weitere Stimmen


  • Diccionário abreviado da língua portugueza e allemã enriquecido com os termos téchnicos do commércio e da indústria, das sciências e das artes e da linguagem familiar. Em duas partes. Parte segunda: Allemão – portuguez. Quarta edicão. Leipzig. F. A. Brockhaus. 1923. (Auch mit deutschem Titel: Taschenwörterbuch der portugiesischen und deutschen Sprache mit besonderer Berücksichtigung der technischen Ausdrücke des Handels und der Industrie, der Wissenschaften und Künste und der Umgangssprache) [V] + 423 S. (RS FUB; nur zweiter Teil)

  • Novo Diccionário da língua portugueza e ingleza enriquecido com grande número de termos téchnicos do commércio e da indústria, das sciências e artes e da linguagem familiar. Reformado sobre um manuscrito de Julius Cornet. Em duas partes. Parte primeira: Portuguez–inglez. Leipzig. F. A. Brockhaus. 1893. VIII + 730 S.; A New Dictionary of the Portuguese and English Languages enriches by a great number of technical terms used in commerce and industry, in the arts and sciences, and including a great variety of expressions from the language of daily life. Based on a manuscript of Julius Cornet. In two parts. Second part: English–Portuguese. Leipzig. F. A. Brockhaus. 1893. 744 S.
    Ausgaben: 1905, 31908, 41912, 5 1914, 61920, 71923, 81932; bei Pitman & Sons London: 21920, 71926; bei Frederick Ungar New York: ?1943, c. 1945 (NUC: "Incluindo as modernas regras ortográficas aprovadas pelo govêrno brasileiro. Pôsto em dia (1945) com um apêndice de novas palavras e frases"), c. 1955 (NUC: "Incluindo as modernas regras ortográficas aprovadas pelo Governo Brasileiro, com apêndices de novas palavras e frases")

    Rezensionen



Darüber hinaus führt der NUC ein Abridged dictionary of the Portuguese and English languages including technical expressions of commerce and industry, of science and arts (Leipzig: Brockhaus 21920, 31923, 41924) und ein Pocket dictionary of the Portuguese and English languages (z. B. Leipzig: Brockhaus 1907; London etc.: Sir I. Pitman and sons 1907, 41927).
Irrtümlicherweise wird ihr manchmal auch das Dictionnaire phonétique de la langue française von H[ermann] Michaelis (Hannover bzw. Berlin, Carl Meyer, 1897, 21927) zugeschrieben (NUC Supplement Vol. 746; Katalog der Staatsbibliothek der DDR, Berlin, Mikrofiches–Ausgabe bei Saur München).

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Henriette Michaelis: Rezensionen zu ihren Veröffentlichungen


H. Michaelis, Dizionario completo italiano-tedesco e tedesco-italiano, parte prima: italiano-tedesco. Vollständiges Wörterbuch der italienischen und deutschen Sprache, erster Theil: Italienisch-Deutsch. Leipzig 1879. X u. 640 S.

Das italienisch-deutsche Wörterbuch von H. Michaelis ist das reiche Ergebniss von einem fleissigen Zusammentragen aus vielen und trefflichen Quellen. Die besten bisher vorliegenden Wörterbücher und lexicalischen Arbeiten sind frei und selbständig benutzt und eine reiche Sammlung aus eigener Forschung in Schriften der verschiedensten Art, als unter anderen auch Reisehandbüchern, Anweisungen für Färber, Bäcker u.s.w., Zeitungen, Parlamentsverhandlungen (diese letztere durch eine besondere Beihülfe von C. Goldbeck) machen das Werk zu einem gelungenen, zu dem was es sein soll und will. Der Zweck des Buches ist nämlich nicht sowohl dem Sprachforscher hülfreich zur Hand zu gehen durch Alterthümliches, durch Etymologisches, durch Untersuchungen von Untersuchungen der Gelehrten, sondern dem dringenden Nothstande einmal ernstlich Abhülfe zu schaffen, welchen jeder empfindet, der des Italienischen viel oder wenig kundig beim Lesen von in dieser reichen unerschöpflichen im vollsten Sinne des Wortes lebenden Sprache verfassten Schriften in die Lage kommt, ein Wörterbuch, Wörterbücher, eins nach dem anderen, zu Rathe zu ziehen, um schliesslich immer wieder zu gestehen, dass man auf manches, auf vieles, bis zu günstigeren Augenblicken verzichten muss. Wer also Dante und die älteste Literatur Italiens studiren will, etwa über Dante's s'inluia, über abbento bei den Alten Belehrung wünscht, für den ist dies Buch nicht gemacht, er würde z. B. die eben genannten Sachen hier vergebens suchen. Der eigentliche Zweck desselben ist vielmehr in der neuen und neuesten Literatur und im jetzigen Leben bei jeder Gelegenheit, wenn es möglich wäre, zu helfen, recht selten oder nie den Sucher in einem solchen Falle fortgehen zu lassen mit einem 'das Wort steht gar nicht drin'. Und dieser Zweck ist sehr schön erreicht: ich habe die Freude vieles, was ich erst seit wenigen Jahren kenne, hier zum ersten Male in einem ordentlichen Wörterbuche zu finden, manches auch, was ich noch gar nicht kannte. Den Anstrengungen, welche die Florentiner und Toscaner und die bei ihnen Lernenden in unserer Zeit gemacht haben, der Schriftsprache aus ihrer Quelle neuen Reichthum zuzuführen, ist gebührend Rechnung getragen: über die beceri und ciane u. dgl. findet man hier Aufschluss, freilich ohne Erinnerung an die Quelle oder Heimath. Gewundert habe ich mich daher, dass der hier zu Tage tretenden Emsigkeit das von mir in diesem Archiv LXI, S. 328 (1879) empfohlene Dizionario del vernacolo fiorentino von Pirro Giacchi, freilich ist es von 1878, entgangen ist, und führe zum Beweise, wie nutzbar das Büchelchen für eine zweite Auflage dieses Wörterbuches sein könnte, hier nur aus A an, dass Giacchi aggeggìo betont haben will, dass er neben accordellato ein accordellinato kennt, ferner albino und albanese für trunken, alzare für stehlen, puticchia für Aerger, fare ammiccino für sachte essen, ao für ja gewiss, appalucinato für halbschlafend, dämmernd, in dem ich Anderes, Unwichtigeres aus diesem Buchstaben und das ganze übrige Alphabet der Kürze halber übergehe. Nach den Erinnerungen meiner Reisen ferner und nach meinen Reisehandbüchern fehlt mir sehr corsa für eine bestimmte Fahrstrecke der Droschken und Omnibus; manches auch aus Fornari, Piccolo Carena, als corsello Raum zwischen Bett und Wand, coda und codino die Riemen ähnlichen Stückchen hinten an der Hose des Mannes, welche durch eine Schnalle verbunden werden. Auch G. B. Giuliani's lett. sul viv. linguaggio della Tosc. sollten benutzt sein. In Bezug auf Benutzung der in dem Buche selbst genannten Quellen ist mir als mangelhaft aufgefallen: 'sgherro Schläger Raufer Grosssprecher Eisenfresser', fertig. Ja so etwas steht auch nur bei dem trefflichen Gherardini, bei Jagemann und den kleinen, welche ich zur Hand habe. Nun lese man aber nur diese Stellen von Pellico's Prigioni: E da sorte sì gioconda balzare tra sgherri, passare di carcere in carcere (50); parliamoci a dispetto degli sgherri (62); queste chiavi - non possono d'un onesto caporale qual siete fare un malvagio sgherro (68). Wer merkt nicht, dass der Scherge, der schändliche Diener der Tyrannei gemeint ist und dass uns nur Rigutini Fanfani helfen können, welche sich ganz anders aussprechen: propr. satellite, ma oggi ha senso più ingiurioso: gli sgherri della tirannide del Duca di Modena. Auch berichten sie noch von einer anderen Verwendung desselben Wortes, auf welche ich hier nur als auch bemerkenswerth hingewiesen haben will. Macht man überhaupt mit diesem Wörterbuche in einzelnen Schriftstellern Versuche, so findet man auch noch hier und da Mängel. Ich nehme etwa Machiavelli's istorie fior., so vermisse ich pubblicare confisciren II, 10, capēre insieme sich vertragen, ruhig bei einander bleiben II, 12, publica camera Staatsschatz (jetzt depositeria, tesoro) III, 10, circostanze Gegenden VI, 5, porre Halt machen, von einem Heere, VI, 37. Ja es ist eine undankbare schwere Arbeit, ein italienisches Wörterbuch zu machen; zur Vollständigkeit kommt man wohl nie. Doch vergesse ich über solchen Mängeln, wie schon gesagt, den Werth und Reichthum des Buches nicht, empfehle dasselbe vielmehr bestens und erkenne seine Trefflichkeit auch für den an, welcher gerade im älteren Italien sich umsieht, da ja das Neueste und Alte sich recht oft, viel mehr als man glaubt, berührt. Ich brauche nur an das Beiwort rubesto zu erinnern, welches in Giuliani's lettere eine Mutter ihrem kleinen wilden Jungen, Dante dem Gebirgsflusse und dem Erdbeben giebt. Die Anordnung ist trefflich, so dass in wenigem viel gegeben wird, wozu auch noch der kleine und doch leserliche und hübsche Druck beiträgt.

[Ohne Angaben zum Verfasser]



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 63 (1880): 441-443. [H. Buchholtz] (js, gbb)

Wir danken Frau Daniela Langer (Erich Schmidt Verlag Berlin) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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H. Michaelis, Dizionario completo italiano-tedesco e tedesco-italiano, parte seconda: tedesco-italiano. Vollständiges Wörterbuch der italienischen und deutschen Sprache, zweiter Teil: Deutsch-Italienisch. Leipzig 1881. 720 S. Vgl. Arch. LXIII, S. 441-443.

Ungefähr in Jahresfrist ist der zweite Band von H. Michaelis italienischem Wörterbuche, den deutsch-italienischen Teil enthaltend, dem ersten gefolgt und das schöne Werk somit jetzt abgeschlossen. Fanden wir in jenem ersten Teile als Hauptvorzug dieses Buches vor den meisten oder allen seines gleichen in der Vollständigkeit, der Seltenheit von ganz vermissten Wörtern, so mag dies in dem zweiten Teile ähnlich der Fall sein, wie ich nicht nur vermute nach dem Vorgange des ersten Teiles und weil dieser zweite um noch 80 Seiten stärker als jener erste ist, sondern auf fast allen Seiten mit und ohne Vergleichung anderer Wörterbücher leicht sehe an für den Deutschen selbst nicht alltäglichen Wörtern. Man sehe z. B. aus'gipfeln v. n. (giard.) svettare spuntare dicimare, Aus'guck, Aus'gucker m. (mar.) sentinella per le scoperte u. s. w. Manchmal freilich wird man bei solchen Wörtern weder als Inländer, wenn man das betreffende eben als einen terminus technicus nicht kennen sollte, noch als Ausländer durch den betreffenden Artikel des vorliegenden Wörterbuches aufgeklärt. So geht es mir z. B. bei diesem: Aus'giessblech, n. lastra, piastra, lamina, placca f. und wenn ich unter diesen Wörtern allen im italienischen Teile dieses Werkes 'Ausgiessblech' nur unter placca, aber auch nur dies blosse Wort finde, 'placca f. Platte f. - neg., positive Platte, f. Ausgiessblech; Schild (als Abzeichen)', so komme ich damit eben nicht weiter. Selten ist an dem deutschen Ausdrucke ein Mangel zu bemerken, welcher den Ausländer, der sich hier belehren wollte, irre leiten könnte, wie wenn es heisst: 'aus'greifen v. a. scegliere' statt herausgreifen. Oft aber wird man vielleicht sich auch hier erst belehrt finden über entlegene Wörter der deutschen Sprache, wie bei Barutsche, zweiräderige oder Halbkutsche. Die unterscheidenden Betonungen sind richtig angegeben, als in ü'berstürzen und überstür'zen, um'geben einem den Mantel, umge'ben etwas womit und dgl. Auch Redewendungen des alltäglichen Gebrauches, wie sie den Büchern mehr fremd sind, findet man zahlreich aufgenommen als: 'umgekehrt wird ein Schuh daraus, prendete il rovescio della medaglia'. Ueberhaupt ist zu sagen: was an einem Wörterbuche am wenigsten eine Tugend wäre, sparsam aus Purismus und Vornehmheit ist auch diese vorliegende deutsch-italienische Hälfte keineswegs: ein Beispiel mag für viele hier stehen: 'petzen v. a. fam. rapportare, riferire'. Geographische und andere Namen findet man ferner auch in diesem Teile aufs reichlichste und beste, auch die heute mehr der gelehrten Forschung angehörigen nicht abgerechnet. War hingegen die Grenze dieses Wörterbuches im ersten Teile zu finden, sobald man sich in ältere italienische Schriftsteller vertiefte, so steht es in diesem zweiten Teile ähnlich. Es versteht sich, dass niemand daran denken wird in einem deutsch-italienischen Wörterbuche Mittelhochdeutsches zu suchen; ja selbst wer etwa Schriftsteller wie Hans Sachs (1494-1576) hier berücksichtigt erwartete, würde doch mehr suchen als wenn er mit dem ersten Teile die ältesten italienischen Schriftsteller lesen wollte. Nehmen wir aber unsere Zeitgenossen wie etwa Schiller zur Hand und finden nicht, was mir so aus dem Kopfe einfällt, die Petrarde aus dem Wallenstein oder gar aus dem Tell Gebresten, Ehewirt u. s. w., so werden wir auch dergleichen Mängel verzeihlich finden, da solche Ausdrücke einer Sprache entlehnt sind, welche nicht die jetzige ist, vielmehr jener des Hans Sachs an Altertümlichkeit oder mundartlicher Färbung sich an die Seite stellt. Versuche ich es aber mit Lessings oder Schillers Prosa, so will sich kein Mangel zeigen; ich finde den Vorwurf (wie bei Winkelmann und auch jetzt selbst in neuester Zeit übrigens) als oggetto, soggetto, es fehlt nicht der Wahnbegriff, das Falkonet, der Kurhut; höchstens muss ich einmal mit einer Nebenform fürlieb nehmen wie statt unleidig mit unleidlich. Auch unter den deutschen unregelmässigen Zeitwörtern vermisst man einige altertümliche jetzt aber doch noch vorkommende Formen, wie schleusst, fleuch.

Wir werden nach den im vorstehenden angedeuteten Ergebnissen unserer ersten Bekanntschaft mit dieser zweiten Hälfte des italienischen Wörterbuches von H. Michaelis urteilen, dass das gesammte Werk wie aus einem Gusse und Geiste durchweg gleichmässig gearbeitet ist, dass jenes dem ganzen eigentümlich gesteckte Ziel, welches die im ersten Teile sich findende Vorrede andeutet und welches wir in unserer Anzeige der ersten Hälfte als erkannt darlegten, nämlich dem Bedürfnisse des gegenwärtigen Lebens zu dienen, fortwährend im Auge behalten ist; hier ist des Werkes Beschränkung, hier aber auch seine Grösse und Trefflichkeit zu suchen und zu finden.

[Ohne Angaben zum Verfasser]



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 66 (1881): 101-103. [H. Buchholtz] (js, gbb)

Wir danken Frau Daniela Langer (Erich Schmidt Verlag Berlin) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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H. Michaelis: Neues Wörterbuch der portugiesischen und deutschen Sprache mit besonderer Berücksichtigung der technischen Ausdrücke des Handels und der Industrie, der Wissenschaften und Künste und der Umgangssprache. In zwei Teilen. Erster Teil: Portugiesisch-Deutsch. Leipzig, Brockhaus, 1887. - Novo diccionario da lingua portugueza e allemã enriquecido com os termos technicos do commercio e da industria, das sciencias e das artes e da linguagem familiar. Em duas partes. Parte primeira: Portuguez-Allemão. Leipzig, Brockhaus, 1887. X u. 737 S.

Die durch ihr treffliches und reiches italienisches Wörterbuch in frischem und bestem Andenken stehende Verfasserin des neuesten portugiesischen Wörterbuches, dessen erster (portugiesisch-deutscher) Teil soeben erschienen ist, verdient und erhält gewiss die Dankbarkeit aller, welche das Portugiesische, sei es um der Sprache selbst willen oder der Litteratur zu Gefallen oder für die Bedürfnisse des Lebens, kennen und erforschen. Es ist wahr, wir haben an den Wörterbüchern von Bösche (Hamburg 1876) und von Wollheim da Fonseca (Leipzig 1877) schöne Hilfsmittel für den Leser portugiesischer Bücher und eine treffliche Vorarbeit für den Aufbau dieses neuen Werkzeuges: wie manches geht wörtlich aus einem Wörterbuche in das nächste über. Wie oft lassen aber auch jene beiden den Frager im Stich, welch eine Fülle ganz neuen Reichtums wird uns in diesem ersten Bande des Wörterbuches von H. Michaelis geboten. Schon ein Blick auf das Äussere lässt es ahnen: die Zahl der Seiten, jede in drei eng bedruckten Spalten, ein neuer Absatz erst immer wieder angefangen, wenn alles durch gemeinsame Stamm- oder Anfangssilben Zusammengehörige abgethan ist. Etymologisches im engeren Sinne ist hier ausgeschlossen; man findet wohl gelegentlich den Vermerk "brasilianisch", "französisch", aber nicht, dass ein Wort arabischer, lateinischer oder der und der Abkunft, von dem und dem Worte sei. Wie das italienische derselben Verfasserin, will auch dieses portugiesische Wörterbuch sich nicht auf gelehrte Untersuchungen einlassen, wohl aber ist es durch seinen grossen Reichtum von Wörtern und Bedeutungen und Redensarten geeignet, auch dem Gelehrten zuweilen wichtige Dienste zu leisten. Ähnlich ihrer Arbeit bei Herstellung ihres italienischen Wörterbuches hat die Verfasserin auch hier einen grossen Wert auf die neueste Zeit und das Leben gelegt und sich fleissig in Zeitschriften, Zeitungen und Reisebüchern umgesehen, und ausser jenen genannten Vorarbeiten von Deutschen auch die portugiesischen besten benutzt: Caldas Aulete, Diccionario contemporaneo da lingua portugueza (Lisboa 1881), A de Moraes-Coelho, Diccionario da lingua portugueza (Lisboa 1878) und Domingos Vieiras sechsbändiges Wörterbuch (Porto 1871-74). Auch Durchsicht und manche Bereicherung der Druckbogen in Porto bei ihrer Frau Schwester Carolina Michaelis de Vasconcellos und durch Direktor Professor Goldbeck in Berlin kamen dem Werke zu gute. Der Vorzug des Buches ist daher ähnlich wie bei dem italienischen derselben Verfasserin, dass man recht selten in diesem Wörterbuche etwas ganz vergebens suchen wird. Wie letzteres in dem italienischen Wörterbuche der Verf. am ehesten bei einem altklassischen und vorklassischen Worte begegnen konnte (man vergleiche meine Beurteilung desselben in dieser Zeitschrift), ähnlich kann man hier vielleicht hin und wieder auf die Lusiaden des Camoens nicht genug Rücksicht genommen finden. In der ersten Strophe des achten Gesanges findet sich O Catual, nach Wageners Wörterbuch (Leipzig 1811) Gouverneur einer Festung in Malabar, Bösche und unser Wörterbuch haben es nicht, v. Reinhardstöttner in dem Index der Eigennamen seiner Ausgabe der Lusiaden giebt an: "um regedor do reino", oberster Beamter in Malabar, und Wollheim da Fonseca übersetzt: "der Kotwâl", ohne etwas zu bemerken. Sehr wertvoll ist wiederum dieses Wörterbuch und darin dem Portugiesisch Treibenden hinfort rein unentbehrlich durch sehr eingehende Angaben der Aussprache. Die Grammatik von Reinhardstöttner lehrt S. 70 und 105, dass von zwei zusammenstehenden c das erstere sich der Aussprache des letzteren anschliesse: uncção = unsão. Unser Wörterbuch verfehlt nie, die Aussprache beizusetzen, und wir haben neben solchen regelmässigen Fällen wie accessão ("a-sse-ssáong") auch nicht wenige Ausnahmen, als occiduo ("kssi"), occisão ("kssi"), occipicio ("kssi"), aber occidental ("o-ssi-"), baccifero ("-kssiferu"), ficção ("-ksáong"). Auch zu x ist oft die Aussprache angegeben, als laxo ("-schu"), laxifloro ("kss"), axe (kss und sch), doch könnte hier in einer neuen Auflage noch mancher willkommene Nachtrag erscheinen. Auch wie ch tönt, ob o als o oder als u klinge, ist oft angegeben, ferner leão spr. liaong, dass in anecdota captivação c, p nicht zu hören sind, sowie auch welche Silbe die betonte ist (cócoras, Babél u. dgl.): alles wertvolle, sehr schätzbare Dinge. Auch darin ist die Benutzung leicht und rasch gewährt, dass sich Angaben über Deklination und Konjugation der betreffenden Wörter immer gleich an Ort und Stelle finden, nicht in einer besonderen Übersicht am Ende des Buches.

Hiernach ist diesem portugiesischen Wörterbuche baldige Vollendung (der zweite deutsch-portugiesische Teil ist schon im Druck) und weiteste Verbreitung zu wünschen.

[Ohne Angaben zum Verfasser]



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 80 (1888): 452-453. [H. Buchholtz] (js, gbb)

Wir danken Frau Daniela Langer (Erich Schmidt Verlag Berlin) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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Neues Wörterbuch der portugiesischen und deutschen Sprache mit besonderer Berücksichtigung der technischen Ausdrücke des Handels und der Industrie, der Wissenschaften und Künste und der Umgangssprache. Von H. Michaelis. In zwei Teilen. Erster Teil: Portugiesisch-Deutsch. Leipzig, F. A. Brockhaus, 1887. X u. 737 S.

Den guten Ruf zu befestigen, in welchem der Name Michaelis auf dem Gebiete der romanischen Sprachforschung steht, ist das vorliegende Wörterbuch vollkommen geeignet. Durch die zehnjährige Arbeit, welche laut der Vorrede die Verf. darauf verwendet hat, und durch die wertvolle Mitwirkung ihrer Schwester, Frau Carolina M. de Vasconcellos, ist ein Werk entstanden, welches an Reichhaltigkeit, Zuverlässigkeit und Richtigkeit die Hilfsmittel weit hinter sich lässt, welche den Deutschen bei dem leider ziemlich vernachlässigten Studium der portugiesischen Sprache bisher zur Verfügung standen. Die Wörterbücher von Bösche und Wollheim da Fonseca, die in ihrer Art ganz schätzbar sind, hat Ref. in verschiedenen Punkten mit dem Michaelisschen verglichen und kaum je etwas gefunden, dessen Herübernahme aus jenen zu wünschen wäre. Druck [*] und Anordnung sind derart, dass das Auffinden der gesuchten Wörter und Wortformen sehr erleichtert wird. Die Trennung längerer Artikel in bezifferte Abteilungen (so namentlich bei den Präpositionen, wo die verschiedenen Bedeutungen auf diese Weise auseinander gehalten sind); die sorgfältige Verweisung auf synonyme Ausdrücke; bei den Verben die reichhaltige Angabe ihrer Konstruktion mit Präpositionen; die Berücksichtigung der Formenlehre - so dass alle besonderen Pluralendungen, alle starken und unregelmässigen Verbalformen verzeichnet sind; die Aufnahme von Eigennamen aller Art in den Text (während gewöhnlich Taufnamen und geographische Namen in einem besonderen Verzeichnisse gegeben werden, was mancherlei Übelstände mit sich führt) - das sind Eigentümlichkeiten, die dem Buche zur Empfehlung gereichen. Dazu kommt eine Fülle von Beispielen in Form von geläufigen Redewendungen, Sprichwörtern, Anführungen von Schriftstellern (wenn auch ohne Belegstellen): man vergleiche nur Artikel wie correr, costa, dar, deixar, ficar, fazer, pé, volta u. v. a. Manchmal scheinen dieselben fast zu reichlich bemessen; anderwärts hätte, wie Verf. selbst ausspricht, auch etwas mehr gegeben werden können, wären nicht dem Umfange des Buches Schranken gesetzt gewesen. Sehr reichhaltig ist der Wortschatz an sich. Ref. hat viele neue oder seltene Ausdrücke, die er beim Lesen verschiedenartiger Schriften angemerkt hatte, darin aufgesucht und nur selten vergebens gesucht. Einige der vermissten seien angeführt: adayão Ältester (doyen); agulheiro in der Bedeutung Signalwärter (bei der Eisenbahn); anno de noivos Flitterwochen; chefatura Führerschaft; elevador Fahrstuhl; entregue (do governo) betraut mit ...; flartar kokettieren; finalidade Zweckmässigkeit (nicht nur Zweckmässigkeitslehre); menino in der Bedeutung junger Herr (als höfliche Anrede); passarinhar i. d. B. herumhüpfen; quatro i. d. B. einige; taboleiro i. d. B. Fahrbahn (einer Brücke); torpedo in der militärischen Bedeutung und torpedeiro (barco-) Torpedoboot; vernaculidade einheimisches Gepräge.

Zwei wichtige Seiten eines Wörterbuches bilden die Rechtschreibung und (wenn überhaupt darauf eingegangen wird) die Darstellung der Aussprache. In beiden Beziehungen macht das Portugiesische ziemliche Schwierigkeiten; in ersterer wegen der Schwankungen, die nicht nur in einem und demselben Buche, sondern oft in demselben Aufsatze vorkommen; in letzterer wegen der Unmöglichkeit, gewisse Laute durch die gebräuchlichen Hilfsmittel darzustellen. Verf. hat in den zweifelhaften Fällen meist die verschiedenen Schreibungen angeführt, ohne anzudeuten, welche (sei es aus etymologischen, sei es aus phonetischen Gründen) vorzuziehen sei; so steht bei pai Plur. paes und pais; so finden sich avesinha und avezinha, celada und cilada, cendal und sendal, exempto und isento, huivar und uivar ohne Bezug zueinander. In vielen Fällen aber lässt die Verweisung auf eine andere Stelle schliessen, dass dort die bessere Schreibweise zu finden sei; so apprehender v. aprehender; balisa v. baliza; cair v. cahir; canna v. cana; ceia v. cêa; coisa v. cousa; egua v. egoa; falar v. fallar; peloiro und pelouro v. pellouro; subjecto und sugeito v. sujeito; sossegar v. socegar, etc. - wo man ja manchmal auch eine andere Ansicht haben kann (oder anderen Geschmack; weil allgemein massgebende Regeln einmal nicht vorhanden sind). Am meisten lassen sich andere Ansichten geltend machen bezüglich der Bezeichnung der Aussprache. Dass das stimmlose s durch ss, lh und nh durch lj und nj, die Nasale mittels ng bezeichnet sind, ist ein Notbehelf, der zu entschuldigen wäre. Aber es hätte mit den einmal angewendeten Zeichen sich noch Besseres erreichen lassen; jedenfalls hätten sie konsequent gebraucht werden sollen - also z. B. j nicht auch für das stimmhafte ž (geschrieben j, g), so dass "grilhagem (=ja=jem)" in doppelter Beziehung anstössig ist. Zu viel gethan ist für die Wörter mit lh und nh, denen jedesmal ein (j), und für die mit der Endung ção, denen jedesmal ein ssáong (warum nicht eher ssaung?) nachgesetzt ist. Tonloses o ist in der Mitte der Wörter durch u wiedergegeben: hemorragia (e=mur=ra=jí=a), moxama (mu=schá=ma); am Ausgange steht teils u und teils (fälschlich) o; ebenso findet sich aquem (a=ken) neben d'aquem (kém) u. a. - Besondere Aufmerksamkeit ist den Lautzeichen ch, x, gu, qu zugewendet worden, deren Aussprache in allen Fällen angegeben ist. Erwünscht wäre eine gleich sorgfältige Behandlung der zweiwertigen Vokalzeichen a, e, o gewesen; darüber erfahren wir aus dem Wörterbuche nichts. Zwar sind - wie dies in Druckschriften gewöhnlich geschieht - côr Farbe und cór Herz, côrte Hof und córte Schnitt unterschieden, nicht aber coragem (mit ô) Bleiche (welches überhaupt fehlt) und coragem (mit ó) Mut; colhêr fassen und colhér Löffel; sêde Durst und séde Sitz; pregar (mit ê) annageln und pregar (mit é) predigen. Auch findet sich bei Wörtern wie olho, ovo, esposo etc. keine Andeutung darüber, dass ihr ô im Plural zu ó wird. Bei allen Wörtern, deren Ton nicht auf der vorletzten Silbe liegt, ist die Tonsilbe durch einen Accent bezeichnet. Wenigstens bei diesen Wörtern hätte anstatt des Akut der Cirkumflex da gesetzt werden können, wo der betreffende Vokal geschlossen ist - also amôr, estômago, cortêz, fazêr. Unrichtig accentuiert sind Estevão, orgão, benção; sie sind nicht auf der Endung betont, würden daher auch besser Estevam, orgam, bençam geschrieben (so wie man jetzt fast allgemein pret. amaram und fut. amarão unterscheidet).

Die Übersetzung und Erklärung der Wörter ist, soweit des Ref. Beobachtung und Urteilsfähigkeit geht, klar, bestimmt und zuverlässig (mit seltenen Ausnahmen: mantissa ist nicht "der 10. Teil eines Logarithmus", sondern Decimalstellen eines Log. - pollegada ist nicht "12 geometrische Linien", sondern deutlicher ein Zoll; - scocia und scotia sind erklärt, als ob es zwei verschiedene Wörter wären; es hätte genügt scotia (scocia) (arch.) Einziehung; - animaes damnados wilde oder tolle Tiere wäre vielleicht deutlicher erklärt durch cão damnado toller Hund; - tomara [eu] heisst wohl besser: ich nähme es gern an, ich wünschte, als "wollte Gott"; - levar um erre wird vermutlich heissen: bei der Prüfung durchfallen, nicht aber "einen Kandidaten durchfallen lassen"). Nur ein Punkt sei noch zur Erwägung gegeben. Es ist in spanischen und portugiesischen Wörterbüchern üblich, und ist auch in dem vorliegenden so, hinter Verben im Infinitiv je nach Bedürfnis das Objekt oder das Subjekt zu setzen. Im Zusammenhang der Rede ist der erstere Fall der gewöhnliche, der andere kommt auch oft genug vor. Liest man aber im Wörterbuche: cair o coração aos pés, dar o rei despacho, doer-se o cabello (a alg.) u. dgl., so wird man im ersten Augenblick wohl nicht klar sein, dass hier coração, rei, cabello Subjekte sind, und selbst die Übersetzungen "den Mut verlieren", "mit dem Minister arbeiten (vom Könige)", "Furcht haben" werden im ersten und letzten Falle nicht gleich den grammatischen Zusammenhang klar machen. Zieht man also nicht vor, einen Satz als Beispiel zu geben (cae-se-lhe o coração aos pés, doe-se-lhe o cabello), so wäre wenigstens das Übereinkommen zu empfehlen, das nachstehende Substantiv, wenn es Subjekt ist, einzuklammern - also: cair (o coração) aos pés vor die Füsse fallen (vom Herzen) -; so steht es auch wirklich z. B. unter levar: - -se bem (o navio) gut segeln.

Druckfehler scheinen sehr wenig vorzukommen (unter cotangente steht Kontangente für Kotangente; unter hincar: hincando für hincado, statt gradinata ist grandinata, statt obtusangulo octusangulo, statt trancaruas trancarruas gedruckt; Praxitelles wäre, falls Portugiesen es schreiben, nicht nachzuahmen). Sonstige Versehen sind ebenfalls selten. Diabrotico ätzend hätte nicht mit diabrura Teufelei zusammengefasst werden sollen; facezinha heisst Gesichtchen (wie auch unter facesinha steht), aber nicht Geschichtchen - daher die Vergleichung mit facecia nicht am Platze ist; jogue asiat. Einsiedler scheint yogui heissen zu müssen; "delis adj. unerschrocken, kühn, mutig (vom Grosswesir gesagt)" klingt ziemlich rätselhaft - sollte das vielleicht nur einmal zu findende Wort nicht etwa heissen delir (persisch dilîr = cordatus)?

Die meisten hier gemachten Ausstellungen mögen kleinlich erscheinen. Sie dienen auch hauptsächlich zum Ausweis darüber, dass Ref. das Buch, soweit es sich in einigen Wochen thun lässt, aufmerksam durchgesehen hat. An dem Urteil, dass es eine sorgsam ausgeführte und vortrefflich brauchbare Arbeit ist, wird und soll dadurch nichts geändert werden.


Fußnote:

* Bei Erwähnung des Druckes sei eine allgemeine Bemerkung gestattet, wenn sie auch hier nicht zum erstenmal gemacht wird. Die Anwendung der Fraktur für den deutschen Text mag gerade in einem Wörterbuche ihre Bequemlichkeit haben. Da aber die Möglichkeit nicht fern liegt, dass ein solches Werk auch im Auslande benutzt wird, so würde die Anwendung von Antiqua, die dem deutschen Leser keine grössere Schwierigkeit, dem fremdländischen aber eine willkommene Erleichterung bietet, sich gewiss sehr empfehlen.     [zurück]

Weimar.

H. Wernekke.



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 81 (1888): 322-324. (js, gbb)

Wir danken Frau Daniela Langer (Erich Schmidt Verlag Berlin) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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Novo Diccionario da lingua portugueza e allemã enriquezido com os termos technicos do comercio e da industria, das sciencias e das artes e da linguagem familiar por H. Michaelis, em duas partes, Parte segunda: Allemão-portuguez. Leipzig, Brockhaus, 1889. Neues Wörterbuch der portugiesischen und deutschen Sprache mit besonderer Berücksichtigung der technischen Ausdrücke des Handels und der Industrie, der Wissenschaften und Künste und der Umgangssprache von H. Michaelis. In zwei Teilen, zweiter Teil: Deutsch-Portugiesisch. Leipzig, Brockhaus, 1889. VI und 573 S.

Dem 1887 erschienenen, seiner Zeit hier empfohlenen ersten Teile von H. Michaelis' portugiesischem Wörterbuche ist nun der zweite, in Anlage und Trefflichkeit ähnliche gefolgt. Mit Verweisung auf jene Anzeige und auf die des deutschen Teiles von dem italienischen Wörterbuche derselben Verfasserin gebe ich hier nur einige kurze Bemerkungen. Der grosse Reichtum des vorliegenden gegenüber den Wörterbüchern von Bösche2 (1876) und von Wollheim da Fonseca3 (1883, 1877) ist deutlich, mag man es nur von aussen sehen oder irgendwelche Seite überblicken. Ich habe von ungefähr den Abschnitt "Geld", und zwar nur den zweiten Teil von Geld-eswert bis zu Ende vor mir, und finde, dass er das erste der genannten um 9, das zweite um 27 einzelne Angaben übertrifft. Mir fällt das Wörtchen "daran" in die Augen: auf 18½ Zeilen in knappem Ausdruck welch eine Fülle von Einzelheiten beider Sprachen! Wollheim hat hier 15, Bösche 3½ Zeilen. "Ob" als Präposition (= über) haben diese Wörterbücher alle drei nicht. Sehr viel ist auch in dem vorliegenden Bande für die verschiedensten Teile des menschlichen Könnens und Wissens geleistet, wie es ja der Titel verheisst. Versteht sich, es ist nicht leicht, hier auch nur annähernd die verschiedenen Frager zufrieden zu stellen. Solei kennen die beiden anderen Wörterbücher nicht und das vorliegende giebt an: "ovo cocido em agua salgada" ; es müsste wohl heissen: o. c. conservado em a. s., denn nach dem Kochen ist es noch wie jedes andere gekochte Ei, es wird nun aber, das hartgesottene, etwas geklopft, so dass die Schale ganz brüchig und rissig ist, und so wird es dann bis zum Genuss in Salzwasser aufbewahrt. Sojabohne (soia hispida) kennen alle drei nicht. Unter "Schwarzwurzel" oder "Schwarzwurz" findet man nur bei Wollheim das beliebte Gemüse escorcioneira, man muss es bei den anderen beiden unter "Skorzonere" suchen. Das "Mörlein", eine Art Burgunderrebe, kennen alle drei nicht. Das Vorzeichen in der Musik kennt Bösche nicht, Fonseca giebt antesigno, unsere Verfasserin armadura, clavel. Den Namen Joachim auf der ersten Silbe zu betonen statt auf dem a dürfte trotz "Jochimken" nicht richtig sein. Wir bekommen hier nämlich wieder in sehr dankenswerter Weise die deutschen Wörter alle mit Betonungszeichen, was das Buch Ausländern ebenfalls vor den beiden anderen wertvoll machen muss.

[Berlin-] Friedenau, März 1889.

H. Buchholtz.



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 82 (1889): 494. (js, gbb)

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Weitere Stimmen

Mit dem zweiten deutsch–portugiesischen Teil hat das Neue Wörterbuch von H. MICHAELIS seinen Abschluß erreicht, besonders von den Portugiesen, welche Deutsch treiben, freudig begrüßt. Obwohl bedeutend schmächtiger als der erste Teil (573 gegen 737 Seiten), ist auch dieser Band im Vergleich mit allen bisherigen Hilfsmitteln sehr reichhaltig.

Quelle: Michaëlis de Vasconcellos, Carolina: Portugiesische Sprache und Literatur. Redig. v. Gottfried Baist. In: Kritischer Jahresbericht über die Fortschritte der Romanischen Philologie. Unt. Mitwirk. v. hundertfünfzehn Fachgenossen hrsg. v. Karl Vollmöller u. Richard Otto. 1. Jahrgang 1890. München; Leipzig, Oldenbourg, 1892: 582–616, Zitat 601. (gbb)






Maria Manuela Gouveia Delille nennt die beiden Bände "noch heute für uns alle unerläßliche Arbeitsinstrumente": "Henriette Michaëlis, autora dos dois dicionários de Alemão–Português e Português–Alemão que ainda hoje são para todos nós instrumentos de trabalho indispensáveis".

Quelle: Delille, Maria Manuela Gouveia: Carolina Michaëlis de Vasconcelos (1851–1925) – uma alemã, mulher e erudita em Portugal. In: Biblos LXI (1985): 1–32, Zitat 4. (gbb)


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H. Michaelis, Novo Diccionario da lingua portugueza e ingleza enriquecido com grande numero de termos technicos do commercio e da industria, das sciencias e artes e da linguagem familiar. Reformado sobre um manuscrito de Julius Cornet. Em duas partes. Parte primeira: Portuguez-inglez. A New Dictionary of the Portuguese and English Languages enriched by a great number of technical terms used in commerce and industry, in the arts and sciences, and including a great variety of expressions from the language of daily life. Based on a manuscript of Julius Cornet. In two parts. First part: Portuguese-English. Leipzig, F. A. Brockhaus, 1893. Second part: English-Portuguese. Parte segunda: Inglez-portuguez. Leipzig, F. A. Brockhaus, 1893. VIII, 730, 744 S. 8.

In kurzen Zwischenräumen sind drei ziemlich grosse Wörterbücher von H. Michaelis aufeinander gefolgt. Das italienische, nun schon in fünf Ausgaben vorliegende, erschien zuerst 1879-1881, das portugiesisch-deutsche 1887-1889, und nun schon in diesem einen Jahre die beiden Teile, das vollständige portugiesisch-englische Wörterbuch. Über die beiden ersten dieser drei Werke habe ich mich in diesem Archiv seinerzeit ausführlich ausgesprochen und kann deshalb, zumal dieses neueste mit dem zweiten im wesentlichen eins ist, diesmal kürzer sein. Offenbar nämlich haben wir hier eine neue Ausgabe des portugiesisch-deutschen und des deutsch-portugiesischen Wörterbuches vor uns, veranstaltet zu Gunsten der vielen, besonders in Amerika, welche als Ausgangs- oder auch als Zielpunkt statt des Deutschen lieber das Englische in diesem Werke wünschen müssen. Aber freilich - wie könnte es anders sein bei der Schwierigkeit der Aufgabe des Übersetzens und bei der Unermüdlichkeit der Verfasserin, ihrer Freude an der Erforschung der Sprachen, insbesondere der portugiesischen? - manches Neue und Wertvolle, manche Vervollständigung des portugiesischen Wörterbuches haben wir hier. In manchen Fällen wird es sich verlohnen, nach der deutschen Ausgabe die englische zu Rate zu ziehen, und manchmal auch umgekehrt.

Gleich auf dem Titel des neuen Werkes (er stimmt sonst ganz mit dem des vorigen) findet sich in dem Zusatz Reformado sobre um manuscrito de, Based on a manuscript of Julius Cornet ein deutlicher Hinweis auf Vervollständigungen und Neuerungen. Mir ist die Arbeit von Julius Cornet nicht bekannt, ich kann mir aber sehr wohl denken, was die Verfasserin selbst mir mitteilte, dass ihr dieselbe mehr eine Anregung als eine Hilfe gewesen ist, so sehr erscheint diese neuere als eine Fortsetzung ihrer früheren Arbeit. Übrigens teilte die Verfasserin mir noch mit, dass ihr das technologische deutsch-englische Wörterbuch von Gustav Eger, Braunschweig 1882, förderlich gewesen ist.

Die Aussprache war in der deutschen Bearbeitung jedem portugiesischen Worte besonders beigefügt. Davon ist hier Abstand genommen. Doch sind für das Portugiesische die Accente in dem ersten Teile mit grossem Eifer angegeben, mehr noch als in der deutschen Ausgabe, z. B. so: Mathemátic a, o adi. (′ υ υ m. (′ υ υ), während die deutsche Ausgabe nur die erste dieser drei Betonungsangaben hat, die zweite und dritte als überflüssig weglässt. Um so mehr fällt mir auf, dass calambá (neben -uco, -uro), die Form, welche mir neulich zur Aufhellung einer schwierigen Stelle des altspanischen Liederbuches Laberinto amoroso zu statten kam, hier ohne das Tonzeichen auf dem Schluss -a steht. Der zweite Teil enthält diese Form gar nicht, gerade so wie der zweite der deutschen Ausgabe, so dass man nur auf die eine Stelle des ersten Teiles angewiesen ist und im Zweifel bleibt, ob hier die Schreibung ohne Accent als die richtige empfohlen werden soll, oder ob nur ein Druckfehler vorliegt, die deutsche Ausgabe hier das Richtige bietet. Gewiss ist das letztere anzunehmen, da der Ton auf der vorletzten Silbe in jener altspanischen Form galambao sowie in den beiden portugiesischen Nebenformen darauf führt, dass auch in diesem calamba der Ton nach, nicht vor, dem mb stehen wird. Dass sich in einem so grossen Werke durch Versehen oder durch Flüchtigkeit des Setzers etwas Unrichtiges in den Accenten einstellte, war zu leicht. Mir ist nichts der Art sonst vorgekommen, doch machte mich schon die Verfasserin selbst darauf aufmerksam, dass wie in der deutschen so auch in dieser englischen Ausgabe duzia statt dúzia, ingreme statt íngreme, relés statt réles steht. Auch weiter noch ist nicht übel für die Aussprache Belehrung gegeben, indem die Buchstaben in dem ersten Teile ihrem Laute nach beschrieben werden, z. B. j recht schön, was man in der deutschen Ausgabe vermisste, obgleich die hiermit zusammenhängende Beschreibung des g nicht ganz deutlich ist. Wiederum findet sich zum Schluss des zweiten Teiles eine treffliche Angabetafel, wie diese englischen Laute, insbesondere die mehrfach abgestuften Vokale, portugiesischen, im Notfalle französischen, Lauten gleich oder doch nahe kommen. Zu tadeln dürfte hier nur sein, dass g in giant gleich j in jarro sei, da letzteres dem französischen j, ersteres dem italienischen g in giro gleich steht.

Es ist eine leichte Mühe, in dieser englischen Ausgabe neue, in der deutschen Ausgabe noch fehlende Wörter und Bedeutungen zu finden, doch ist auch das Umgekehrte nicht selten, dass die deutsche Ausgabe hat, was der neuen englischen fehlt, und endlich kommt es auch noch vor, dass man in der einen Ausgabe ein Wort in einer anderen Form als in der anderen findet. Hier ein paar Beispiele von dergleichen. In der englischen Ausgabe fehlt ithyphallico adi. unzüchtig, und subst. Amulet, was die deutsche Ausgabe hat; bei Bösche ist wenigstens das erstgenannte zu finden. Jaburandiba m. (bot.) Braz. tree, the leaves of which were formerly used as a remedy for liver-complaints ist neu, auch nicht bei Bösche. Jagra, jágara geben Bösche und die deutsche Ausgabe nur als 'Kokoszucker', hier heisst es: the water that runs from a cocoa-tree, which, distilled, makes a strong spirit, and, boiled to a consistence, serves for sugar. Isópodes Asseln, Gleichfüssler hat die englische Ausgabe nicht, auch Bösche nicht. Japarandiba, die deutsche Ausgabe hat japaranduba, bei Bösche fehlt es. Darandela f. a sort of ancient garment, dardabasi m. sort of hawk fehlen Bösche und der deutschen Ausgabe. Ebenso ist es mit orge, gabardina u. a.

[Berlin-] Friedenau.

H. Buchholtz.



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 91 (1893): 464-466. (js, gbb)

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Henriette Michaelis: Ergänzungen


Weiterführende Literatur, Quellen, Abkürzungen
  • ASNS: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen.
  • Delille, Maria Manuela Gouveia. 1985. Carolina Michaëlis de Vasconcelos (1851–1925) – uma alemã, mulher e erudita em Portugal. In: Biblos LXI: 1–32.
  • Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV) 1700–1910. 160 Bände + Nachtragsband. München, New York, London, Paris. K.G. Saur. 1979–1987.
  • FUB: Freie Universität Berlin
  • IAI: Ibero–Amerikanisches Institut Berlin
  • Lexikon deutscher Frauen der Feder. Eine Zusammenstellung der seit dem Jahre 1840 erschienenen Werke weiblicher Autoren, nebst Biographien der lebenden und einem Verzeichnis der Pseudonyme. Hrsg. v. Sophie Pataky. 2 Bände. Berlin. Verlagsbuchhandlung Carl Pataky. 1898.
  • Lexicon grammaticorum. Who's Who in the History of World Linguistics. Hrsg. v. Harro Stammerjohann et al. Tübingen. Niemeyer. 1996.
  • Michaëlis de Vasconcellos, Carolina. 1892. Portugiesische Sprache und Literatur. Redig. v. Gottfried Baist. In: Kritischer Jahresbericht über die Fortschritte der Romanischen Philologie. Unt. Mitwirk. von hundertfünfzehn Fachgenossen hrsg. v. Karl Vollmöller u. Richard Otto. 1. Jahrgang 1890. München, Leipzig. Oldenbourg: 582– 616.
  • NUC: The National Union Catalog. Pre–1956 Imprints. 754 Vol. London, Chicago. Mansell. 1968–1981. Sowie: The National Union Catalog. 1956 through 1967. 125 Vol. Totowa, N. J. Rowman and Littlefield. 1970–1972. Anschlußausgabe: 1968–1972. 104 Vol. Ann Arbor. J. W. Edwards. 1973. Folgeausgabe: 1973–1977. 135 Vol. Totowa, N. J. Rowman and Littlefield. 1978.
  • RS: Romanisches Seminar
  • Schaser, Angelika. 1997. Helene Lange. In: Stadtbild und Frauenleben. Berlin im Spiegel von 16 Frauenporträts. Hrsg. v. Henrike Hülsbergen. Berlin. Stapp: 175–201.
  • Semi–Kürschner oder Literarisches Lexikon der Schriftsteller, Dichter, Bankiers, Geldleute, Ärzte, Schauspieler, Künstler, Musiker, Offiziere, Rechtsanwälte, Revolutionäre, Frauenrechtlerinnen, Sozialdemokraten usw., jüdischer Rasse und Versippung, die von 1813–1913 in Deutschland tätig oder bekannt waren. Unter Mitwirk. von völkischen Verbänden, von Gelehrten ... hrsg. v. Philipp Stauff. Berlin. Selbstverlag Ph. Stauff. 1913.

  • Antiquarische Ausgaben [Link]
  • Genealogie der Familie [Link]
  • Portugiesische elektronische Kataloge


Zusammengestellt von Gabriele Beck-Busse.

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