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Sophie Heim



Sophie Heim: Leben und Schaffen


Sophie Heim lehrte Italienisch an der höheren Töchterschule in Zürich. Sie verfasste mehrere Lehrwerke zum Italienischen. (ks)

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Sophie Heim: Veröffentlichungen


  • Elementarbuch der italienischen Sprache für den Schul- und Privatunterricht. m. Wörterverzeichnis versehen. Zürich, 1882 [s.n.], 21884 [F. Schulthess], 31887 [F. Schulthess], 41891, [F. Schulthess], 51893 [s.n], 61902 [Schulthess & Co], 71908 [Schulthess & Co], 81911 [F. Schulthess], 91918 [Schulthess & Co].
    [Rezension]
  • Aus Italien. Material für den Unterricht in der italienischen Sprache, gesammelt und mit Anmerkungen versehen. 1. Heft: Italienisch-Deutsch. Zürich, F. Schulthess, 1889.
    [Rezension]
  • Aus Italien. Material für den Unterricht der italienischen Sprache. Material für den Unterricht in der italienischen Sprache, gesammelt und mit Anmerkungen versehen 2. Heft: Deutsch-Italienisch. Zürich, F. Schulthess, 1891.
    [Rezension]
  • Letture italiane tratte da opere recenti e annotate da Sofia Heim. Seconda edizione, riveduta e migliorata. Zürich, 11897 [s.n.], 21892 [F. Schulthess].
    [Rezension]
  • Kleines Lehrbuch der italienischen Sprache. Zürich, F. Schulthess, 1894.
    [Rezension]



Zusammengestellt aus dem KVK, dem National Union Catalog, dem Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen, dem Handbuch der deutschen Wissenschaft (Bd. 2. Berlin, Koetschau, 1949) und dem Lexikon deutscher Frauen der Feder Bd. 1 (Hrsg. v. Sophie Pataky. 2 Bände. Berlin, Verlagsbuchhandlung Carl Pataky, 1898). (ks)

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Sophie Heim: Rezensionen zu ihren Veröffentlichungen


Elementarbuch der italienischen Sprache für den Schul- und Privatunterricht. Von Sophie Heim, Lehrerin des Italienischen an der höheren Töchterschule in Zürich. Zweite durchgesehene und mit einem Wörterverzeichnis versehene Auflage. Zürich 1884. 284 Seiten.

S. Heims Elementarbuch des Italienischen muß jeder begierig sein kennen zu lernen, der ihre so anziehenden Lesestücke aus neueren italienischen Schriftstellern gesehen hat. Die Erwartung wird auch nicht getäuscht, die gute Bekanntschaft mit dem heutigen Gebrauche zeigt sich auch hier in manchem kleinen Zuge, und macht dem Kenner Vergnügen. Dem Titel entsprechend ist das Buch vorwiegend sehr stark mit Übungsbeispielen gesättigt, so daß man u. a. hier das ganze Einmaleins bis zu 24 mal 24 hinab in Zahlen gedruckt findet, damit man es italienisch ablese, und wer im Rechnen zurückgeblieben ist, kann es hier zugleich noch lernen. Bis S. 174 reicht die Formenlehre, sie ist einfach, klar, nicht oberflächlich. Selten ist etwas zu erinnern. Die Accentlehre ist dürftig, und signór Orazio ist in signor Orázio zu verbessern, wie ich hier schon zu vielen Grammatiken angemerkt habe, vgl. meine Sprachlehre S. 31. Die Syntax ist in starker Anlehnung an Fornasiari, Sintassi italiana dell' uso moderno nicht ohne Geschick abgefaßt. Eine tiefer gehende Richtung, Betrachtung der älteren Sprache gehört wenig zu der Aufgabe des Buches, und darf man sie nicht eigentlich darin suchen. Das Deutsche in dem Buche ist nur zuweilen etwas ungewöhnlich; am meisten ist mir aufgefallen, daß "statt" und "wegen" immer den dritten statt des zweiten Falles nach sich haben.



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 73 (1885): 439. (ks)

Wir danken Frau Daniela Langer (Erich Schmidt Verlag Berlin) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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Sophie Heim: Aus Italien. Material für den Unterricht in der italienischen Sprache gesammelt und mit Anmerkungen versehen. 1. Heft: Italienisch-Deutsch. Zürich, Schulthess, 1889. VI, 80 S. 8.

Die Verfasserin hat aus anerkannt guten neueren Schriftstellern, wie De Amicis, Mantegazza, Giacosa, Carducci u. a., einige vierzig hübsche Lesestücke zusammengestellt, die ausschließlich moderne italienische Stoffe behandeln, und auf diese Weise ein recht ansprechendes Büchlein geschaffen.
Wohl nur ein Druckfehler ist es, wenn S. 50, Anm. 1 das Jahr 1848 statt 1748 als dasjenige der Wiederauffindung der Stadt Pompeji angegeben wird. S. 52, Anm. 4 ist der weitverbreitete Irrtum zu berichtigen, daß passero solitario "einsamer Sperling" bedeuten soll: es ist der italienische Name der Blauamsel (Turdus cyanus, sive solitarius, eremita), worüber das Nähere in Paul Heyses Leopardi-Übersetzung I, 252 - 253.

Berlin.

E. Pariselle.



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 83 (1889): 462. (ks)

Wir danken Frau Daniela Langer (Erich Schmidt Verlag Berlin) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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Sophie Heim: Aus Italien. Material für den Unterricht in der italienischen Sprache gesammelt und mit Anmerkungen versehen. 2. Heft: Deutsch-Italienisch. Zürich, Schultheß, 1891. IV und 87 S. 8.

Gleiche Anerkennung wie das erste (vgl. Archiv LXXXIII, 462) verdient auch das vorliegende zweite Heft des Heimschen Büchleins. Es enthält, auf 32 Abschnitte verteilt, reichen Stoff zum Übersetzen aus dem Deutschen ins Italienische, der teils deutschen Autoren entnommen, teils nach italienischen Originalen bearbeitet ist. Die Verfasserin hat sich die Zusammenstellung desselben nicht leicht gemacht, sondern auf Grund einer ausgedehnten Belesenheit eine recht ansprechende Mosaik aus den Gebieten der politischen Geschichte, der Geographie, der Naturbeschreibung u. s. w. zusammengetragen. Leitend war für sie dabei, wie im ersten Heft, der gesunde Gedanke, nur solche Stücke aufzunehmen, die Land und Leute des modernen Italien behandeln.

Berlin.

E. Pariselle.



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 86 (1891): 117. (ks)

Wir danken Frau Daniela Langer (Erich Schmidt Verlag Berlin) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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Letture italiane tratte da opere recenti e annotate da Sofia Heim. Seconda edizione, riveduta e migliorata. Zurigo, F. Schulthess, 1892. IV, 169 S. 8. M. 2,40.

Wie derselben Verfasserin Buch 'Aus Italien', dessen erstem Teil (vgl. Archiv LXXXIII, 462) sie sehr ähnlich sind, sollen die Letture italiane den Lernenden mit der Umgangssprache der modernen gebildeten Italiener bekannt machen. Sie bringen aus den Werken der beliebtesten Erzähler der Gegenwart, wie De Amicis, Verga, Neera u. s. w., durch Form und Inhalt anziehende Abschnitte, deren Auswahl dem Geschmack der Herausgeberin Ehre macht. Die beigegebenen sachlichen Erklärungen verdienen gleichfalls Anerkennung; das Princip aber, auf dem die sprachlichen Anmerkungen beruhen mögen, hat Referent nicht zu entdecken vermocht. Leichte, im kleinsten Taschenwörterbuch zu findende Vokabeln sind übersetzt, schwierige Wendungen und Ausdrücke dagegen oft nicht.

Berlin.

E. Pariselle.



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 88 (1892): 223. (ks)

Wir danken Frau Daniela Langer (Erich Schmidt Verlag Berlin) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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Kleines Lehrbuch der italienischen Sprache von Sophie Heim, Lehrerin des Italienischen an der höheren Töchterschule in Zürich. Zürich, F. Schultheß, 1894. 2 Bl., 140 S. 8. M. 1,40.

Nachdem die Verfasserin erst im vorigen Jahre ihr 'Elementarbuch der italienischen Sprache' (Zürich, F. Schultheß, 1893) in 5. Auflage hat erscheinen lassen, ist sie mittlerweile zur Reform bekehrt worden und macht nun in dem vorliegenden Buche einen - um es gleich zu sagen - recht geschickten Versuch, die italienische Sprache nach der analytisch-direkten Methode zu lehren. Ihre Vorbilder sind dabei namentlich die Lehrbücher von Bierbaum und Baumgartner gewesen, doch hat sie sich keineswegs auf blinde Nachahmung beschränkt. Man sieht dem Buche überall die erfahrene und besonnene Lehrerin an, die sich bemüht hat, von der neuen Methode das aufzunehmen, was sie für die Belebung des Unterrichts bietet, ohne die Vorzüge der alten zu opfern. Dankbare Anerkennung verdient es, daß Frl. Heim sich der Mühe unterzogen hat, offenes e und o, geschlossenes e und o, tönendes und tonloses s mit diakritischen Zeichen zu versehen. Referent würde in einem Elementarbuche nicht eglino und elleno statt der jetzt viel üblicheren essi und esse in das Paradigma setzen (S. 8). Nicht ganz präcis heißt es S. 2: 'Die Doppelkonsonanten unterscheiden sich von den einfachen durch die Dauer.' Das ist richtig für die Reibelaute, nicht aber für die Explosivlaute, bei denen nur die Dauer des der Explosion vorangehenden Verschlusses verlängert wird.

Berlin.

E. Pariselle.



Quelle: Archiv für das Studium der Neueren Sprachen und Litteraturen 93 (1894): 475. (ks)

Wir danken Frau Daniela Langer (Erich Schmidt Verlag Berlin) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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