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Käte Hamburger
(1896–1992)




Käte Hamburger: Leben und Schaffen


Käte Hamburger wurde am 21.09.1896 als Tochter jüdischer Eltern – Vater: John Hamburger (1859–1930), Bankier, Mutter: Herta Hamburger, geb. Mayer (1872–1951) – in Hamburg geboren. Von 1912–1917 besuchte sie das Wendtsche Realgymnasium für Mädchen des Vereins für Frauenbildung und Frauenstudium. Ihr Abitur legte sie am Johanneum in Hamburg ab. Nach dem Studium der Philosophie (Hauptfach), Kunst– und Literaturgeschichte sowie Geschichte in Berlin und München promovierte sie in München 1922 im Fach Philosophie mit der Arbeit "Schillers Analyse des Menschen als Grundlage seiner Kultur– und Geschichtsphilosophie. Ein Beitrag zum Problem des Individualismus, dargestellt auf Grund seiner philosophischen Schriften" bei Clemens Baeumker. 1922 bis 1928 verbrachte sie als Buchhändlerin und Privatgelehrte in Hamburg, von 1928 bis 1933 war sie Privatassistentin bei Paul Hofmann in Berlin. 1932 lernte sie Thomas Mann kennen. Im Jahr darauf wurde ihre Studie Thomas Mann und die Romantik vom Verlag Junker & Dünnhaupt vernichtet. 1934 folgte Käte Hamburger einer Einladung nach Göteborg (Schweden), wo sie bis 1956 im Exil verblieb. Dort konzipierte sie eine stringente Theorie der literarischen Gattungen, die später unter dem Titel Die Logik der Dichtung veröffentlicht wurde und internationale Resonanz fand. 1945 nahm sie die schwedische Staatsbürgerschaft an. 1956 erfolgte die Remigration und Übersiedlung nach Stuttgart. Ein Jahr später habilitierte sie sich dort mit Die Logik der Dichtung und erhielt die Venia legendi für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Von 1957 bis 1959 war sie Privatdozentin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der TH Stuttgart. 1957 hatte sie eine Gastprofessur an der University of Middlebury (Vermont/USA) inne. 1959–1976 lehrte sie als außerplanmäßige Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der TH (später Univ.) Stuttgart. Ihre Emeritierung erfolgte 1976. Am 08.04.1992 starb sie in Stuttgart.


Ehrungen:
1966   Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRD
1980 Dr. h.c. der Universität Siegen
1984 Verdienstmedaille des Landes Baden–Württemberg
1987 Dr. h.c. theol. der Universität Göttingen
1989 Schiller–Gedächtnispreis des Landes Baden–Württemberg

Weitere Würdigungen:
1999   Benennung einer Straße in Göttingen nach Käte Hamburger [dort Sitz des Instituts für Deutsche Philologie]

Mitgliedschaften in Gesellschaften:
1957 Mitgl. der Deutschen Schiller–Gesellschaft Marbach/Neckar
1958 Mitgl. der Thomas–Mann–Gesellschaft Zürich
1962 Mitgl. der Goethe–Gesellschaft Weimar
1962 Mitgl. der Hölderlin–Gesellschaft
1966–1971   Mitglied des P.E.N.–Zentrums der BRD
Ehrenmitglied der Modern Language Association
Mitglied der International Federation of University Women

Lehrschwerpunkte:
Schiller, Novalis, Heine, Rilke, Tolstoi, Ibsen, Th. Mann, Sartre

Forschungsschwerpunkte:
Romantik; Schiller, Novalis, Heine, Rilke, Tolstoi, Ibsen, Th. Mann, Sartre, Nelly Sachs, Celan; Gattungstheorie

Schüler/innen:
Dorrit Cohn, Reinhard Döhl, Helmut Kreuzer, Jürgen Kühnel, Hans–Dieter Mück, Ingrid Strohschneider–Kohrs


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Bibliographie
Selbständige Veröffentlichungen

Korrespondenzen:

  • Um Thomas Mann. Der Briefwechsel Käte Hamburger – Klaus Schröter 1964–1990. In Zusammenarbeit mit Armin Huttenlocher hg. v. Klaus Schröter. Hamburg 1994
  • Thomas Mann – Käte Hamburger. Briefwechsel 1932–1955. Hg. v. Hubert Brunträger. Frankfurt/M. 1999. – Thomas–Mann–Studien; 20

Autobiographisches (Artikel):

  • [Interview. Die Fragen stellte Herlinde Koelbl]. In: Jüdische Portraits. Photographien und Interviews von Herlinde Koelbl. Frankfurt/M. 1989, 108 – 112 (auch Frankfurt/M. 1998)

Selbständige Publikationen (Auswahl):

  • Thomas Mann und die Romantik. Eine problemgeschichtliche Studie. Berlin 1932. Neue Forschungen, 15. Widmung: Dem Andenken meines Vaters
  • Thomas Manns Roman 'Josef und seine Brüder'. Eine Einführung. Stockholm 1945 (2., veränderte Aufl. u.d.T. Der Humor bei Thomas Mann. Zum Joseph–Roman. München 1965. sammlung dialog; leicht verändert u.d.T. Käte Hamburger, Thomas Manns biblisches Werk. Der Joseph–Roman. [...] München 1981)
  • Leo Tolstoi. Gestalt und Problem. Bern 1950 (auch München 1950; 2., neubearb. Aufl. Göttingen 1963. Kleine Vandenhoeck–Reihe, 159/161) Widmung: Dem Andenken meines Verlobten des Philosophen Paul Hofmann ( 1947)
  • Von Sophokles zu Sartre. Griechische Dramenfiguren antik und modern. Stuttgart 1962. (5. Aufl. 1974, amerik.: From Sophocles to Sartre. Figures from Greek tragedy, classical and modern. New York 1969). Sprache und Literatur; 1
  • Philosophie der Dichter. Novalis–Schiller–Rilke [Festschrift zum 70. Geburtstag]. Stuttgart 1966
  • Kleine Schriften. Stuttgart 1976. Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, 25. (2., erw. Aufl. u.d.T. Kleine Schriften zur Literatur– und Geistesgeschichte 1986)
  • Rilke. Eine Einführung. Stuttgart 1976
  • Wahrheit und Ästhetische Wahrheit. Stuttgart 1979 (serbokroatisch: Istina i estetska Istina. Sarajewo 1982). Widmung: Für Fritz Martini
  • Das Mitleid. Stuttgart 1985
  • Ibsens Drama in seiner Zeit. Stuttgart 1989

Aufsätze (Auswahl):

  • Das Todesproblem bei Jean Paul. In: DVjs 7 (1928), 446–474
  • Novalis und die Mathematik. In: Romantik–Forschungen. Von Käte Hamburger, Betty Heimann u.a. Halle/Saale 1929, 113–184. DVjs Buchreihe, 16. (auch ersch. in: Käte Hamburger, Philosophie der Dichter (1966), 11–82)
  • Über Erfahrungen im Deutschunterricht an unvorgebildete Erwachsene. In: Moderna språk (1939), 81–90
  • Deutsche Emigrantenliteratur. In: Riksföreningen för Lärarna i Moderna språk (1946), 142–157

Aufsätze in Publikationsorganen (Auswahl):

  • Jean Paul–Blätter (1928, 1)
  • DVjs (1928–1956)
  • Göteborgs Handels– och Sjöfardtstidning (1940–1951)
  • Der kleine Bund (1943–1947)
  • Svenska Dagbladet (1951–1953)
  • Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft (1959–1975)

Rezensionen in (Auswahl):

  • Orbis Litterarum (1954–1958)
  • Stuttgarter Zeitung (1960–1991)

Herausgeberische Tätigkeit:

  • Deutsche Prosa und Lyrik. Mit Einführung und Kommentar. Zus. m. Olga Bergmann [Schulanthologie], Stockholm 1936. Moderne deutsche Schriftsteller, 18
  • Ernst Eschmann, Der Zirkustoni. Für schwed. Schulen bearb. v. Käte Hamburger Stockholm 1949 (3. Aufl. 1956). Lätta Språktexterna, 1
  • [Nachw.] in: Thomas Mann, Meisternovellen. Stuttgart u.a. 1961
  • [Nachw.] in: Hermann Kasack, Das unbekannte Ziel. Ausgewählte Proben und Arbeiten. Frankfurt/M. 1963.
  • Thomas Mann, Das Gesetz. Vollständiger Text der Erzählung. Dokumentation. Mit e. Essay v. Käte Hamburger. Frankfurt/M., Berlin 1964. Dichtung und Wirklichkeit, 17 (der leicht veränderte Essay ersch. u.d.T. Die Moses–Erzählung "Das Gesetz" in: Käte Hamburger, Thomas Manns biblisches Werk. [...] München 1981)
  • [Nachw.] in: Friedrich Schiller, Über die ästhetische Erziehung des Menschen. In einer Reihe von Briefen. Stuttgart 1965.
  • Gestaltungsgeschichte und Gesellschaftsgeschichte. Literatur–, kunst– und musikwissenschaftliche Studien. Fritz Martini zum 60. Geburtstag. In Zusammenarbeit mit Käte Hamburger Hg. v. Helmut Kreuzer. Stuttgart 1969 (Darin: Anachronistische Symbolik: Fragen an Thomas Manns Faustus–Roman)
  • Rilke in neuer Sicht. Stuttgart u.a. 1971. Sprache und Literatur, 69
  • Paul Hofmann, Problem und Probleme einer Sinn–erforschenden Philosophie. Stuttgart 1980.
  • Hans Christian Andersen, Nur ein Spielmann. Roman (1837). Mit einem Vorw. u. Kommentar v. Käte Hamburger Stuttgart 1982. Stuttgarter Nachdrucke zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, 8,1
  • Hans Christian Andersen, Die zwei Baronessen. Roman (1848). Mit einem Vorw. u. Kommentar v. Käte Hamburger Stuttgart 1982. Stuttgarter Nachdrucke zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, 8,2
  • [Nachw.] in: Robert L. Kahn, Tonlose Lieder. Gedichte. Teilnachdr. der Erstausgabe von 1978 Hg. v. Helmut Kreuzer. Siegen 1986. Vergessene Autoren der Moderne, 24

Mitarbeit an Lexika/Handbüchern:

  • Svensk Literaturlexikon, 1954 (2. Aufl. 1964). Darin: Epik/Epos
  • Svensk Uppslagsbok. Bd. 30. Hg. v. Gunnar Carlquist, Josef Carlsson, 1954. Darin: Deutsche Literatur nach 1900 (Schwedisch) [Teil des Artikels "Tyskland"]
  • Handbuch der deutschen Gegenwartsliteratur. Hg. v. Hermann Kunisch, 1965 (zahlr. Neuaufl. und Neubearb.). Darin: Hermann Kasack; Thomas Mann

Mitarbeit an Festschriften:

  • Thomas Mann (1955)
  • Eduard Behrend (1959)
  • Nelly Sachs (1966)
  • Liselotte Blumenthal (1968)
  • Andrew Louis (1969)
  • Gerhard Storz (1973)
  • Benno von Wiese (1973)
  • Walter Sokel (1983)
  • Günther Schweikle (1989)

Publikationssprachen:
Deutsch, Schwedisch

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Literatur über Käte Hamburger

Artikel/Nachrufe (Auswahl):

  • Karl Maurer: Der Liebende im Präteritum [Zu einer "Grammatik der Poesie", Käte Hamburgers Begriffe des "epischen Präteritums" u. ä.]. In: Poetica 5 (1972), 1–34
  • Helmut Müssener: [zahlreiche Erwähnungen im Text]. In: Ders., Exil in Schweden. Politische und kulturelle Emigration nach 1933. München 1974
  • Geir Farner: Käte Hamburger und das Problem des fiktiven Erzählers [Ausgehend von Käte Hamburgers Buch "Die Logik der Dichtung"]. In: Orbis Litterarum 33 (1978), 111–122
  • Stefan Teppert: Die Logik der Dichtung [Würdigung]. In: Universitas 42 (1987), 471–477
  • Helmut Kreuzer: Parteigängerin des Lebens. Zum wissenschaftlichen Werk Käte Hamburgers. Laudatio anläßlich der Verleihung des Schillerpreises. In: "Zu lebendiger Zeit...". Festschrift für Gerhard Rimbach zum 65. Geburtstag. Hg. v. Gerhard Augst u.a. Siegen 1990, 146–163 (auch in ders., Aufklärung über Literatur. Ausgewählte Aufsätze. Bd. 2. Hg. v. Peter Seibert u. a. Heidelberg 1993, 255–269. Reihe Siegen, 116)
  • Fritz Martini: Schiller–Forschung und Schiller–Kritik im Werk Käte Hamburgers. In: Ders., Vom Sturm und Drang zur Gegenwart. Frankfurt/M. 1990, 35–42
  • Bernhard Zeller: Gedenken an Käte Hamburger. In: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 36 (1992), 457–460
  • Volker Klotz: Eine radikale Denkerin. Zum Tode von Käte Hamburger, der Literaturwissenschaftlerin. In: Stuttgarter Zeitung Nr. 84 v. 09.04.1992, 33
  • Helmut Kreuzer: Philosophin der Poesie. In: Zum Tode der Literaturwissenschaftlerin Käte Hamburger. In: FAZ Nr. 86 v. 10.04.1992, 33
  • Hans Mayer: Käte Hamburger. In: Ders., Der Widerruf. Über Deutsche und Juden. Frankfurt/M. 1994, 244–269 (u.d.T. Freundeswort. Gedenkrede auf Käte Hamburger auch in: J. Hering (Hg.): Reden [...] für Käte Hamburger (1993), 23–40)
  • Rolf Tarot: Käte Hamburgers Lyriktheorie – eine Revision. In: Traditionen der Lyrik. Festschrift für Hans–Henrik Krummacher. Hg. v. Wolfgang Düsing in Verb. m. Hans–Jürgen Schings, Stefan Trappen u. Gottfried Willems. Tübingen 1997, 257–275
  • Gesa Dane: Käte Hamburger (1896–1992). In: Wissenschaftsgeschichte der Germanistik in Porträts. Hg. v. Christoph König, Hans–Harald Müller u. Werner Röcke. Berlin, New York 2000, 189–198

Monographien/Sammelbände:

  • Jürgen Hering (Hg.): Reden bei der akademischen Gedenkfeier der Universität Stuttgart für Frau Prof. Dr. phil. habil. Käte Hamburger, 8. Dezember 1992. Stuttgart 1993. Universität Stuttgart/Reden und Aufsätze, 43.

Festschriften:

  • Fritz Martini (Hg.): Probleme des Erzählens in der Weltliteratur. Festschrift für Käte Hamburger zum 75. Geburtstag am 21. September 1971. Stuttgart 1971
  • Johannes Janota/Jürgen Kühnel (Hg.): Ehrenpromotion Käte Hamburger am 25. Juni 1980. Dokumentation. Siegen 1980
  • Jürgen Kühnel/Hans Dieter Mück/Ulrich Müller (Hg.): De poeticis medii aevi quaestiones. Käte Hamburger zum 85. Geburtstag. Göppingen 1981. Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 335.
  • Käte Hamburger Aufsätze und Gedichte zu ihren Themen und Thesen. Zum 90. Geburtstag Hg. v. Helmut Kreuzer/Jürgen Kühnel. Siegen 1986

Personalbibliographien:

  • [Käte Hamburger Bibliographie]. In: Käte Hamburger, Philosophie der Dichter (1966), 276–280.
  • [Schriftenverzeichnis]. In: Ehrenpromotion Käte Hamburger (1980), 40–44.

Nachschlagewerke (Lexika):

  • DBA (II); DBE; Killy (H. Kreuzer); Kosch (II) + (III); Lexikon der Frau; Neues Lexikon des Judentums (1998); Röder/Strauss; Stern: Werke jüdischer Autoren in deutscher Sprache (1970).


Angaben nach:
Gesa Dane: Artikel über Käte Hamburger. In: Internationales Germanistenlexikon 1800–1950. Herausgegeben und mit einer Einleitung von Christoph König. Bearbeitet von Birgit Wägenbaur zusammen mit Andrea Frindt, Hanne Knickmann, Volker Michel, Angela Reinthal und Karla Rommel. 3 Bde. und eine CD–Rom. (erscheint) Berlin, New York 2003.

Quelle: "Bio-Bibliographie zu Käte Hamburger." In: Bossinade, Johanna; Schaser, Angelika (Hrsg.): Käte Hamburger. Zur Aktualität einer Klassikerin. Querelles: Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung (Redaktion Anita Runge). Göttingen, Wallstein Verlag, 2003: 209-210. (leicht modifiziert) (ais, gbb)

Wir danken Frau Antina Porath (Wallstein Verlag GmbH Göttingen) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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Käte Hamburger: Nachrufe, Würdigungen, Festschriften


Nachrufe, Gedenkreden:

  • Helmut Kreuzer: Parteigängerin des Lebens. Zum wissenschaftlichen Werk Käte Hamburgers. Laudatio anläßlich der Verleihung des Schillerpreises. In: "Zu lebendiger Zeit...". Festschrift für Gerhard Rimbach zum 65. Geburtstag. Hg. v. Gerhard Augst u.a. Siegen 1990, 146–163 (auch in ders., Aufklärung über Literatur. Ausgewählte Aufsätze. Bd. 2. Hg. v. Peter Seibert u. a. Heidelberg 1993, 255–269. Reihe Siegen, 116)
  • Bernhard Zeller: Gedenken an Käte Hamburger. In: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 36 (1992), 457–460
  • Volker Klotz: Eine radikale Denkerin. Zum Tode von Käte Hamburger, der Literaturwissenschaftlerin. In: Stuttgarter Zeitung Nr. 84 v. 09.04.1992, 33
  • Helmut Kreuzer: Philosophin der Poesie. In: Zum Tode der Literaturwissenschaftlerin Käte Hamburger. In: FAZ Nr. 86 v. 10.04.1992, 33
  • Jürgen Hering (Hg.): Reden bei der akademischen Gedenkfeier der Universität Stuttgart für Frau Prof. Dr. phil. habil. Käte Hamburger, 8. Dezember 1992. Stuttgart 1993. Universität Stuttgart/Reden und Aufsätze, 43.
  • Hans Mayer: Käte Hamburger. In: Ders., Der Widerruf. Über Deutsche und Juden. Frankfurt/M. 1994, 244–269 (u.d.T. Freundeswort. Gedenkrede auf Käte Hamburger auch in: J. Hering (Hg.): Reden [...] für Käte Hamburger (1993), 23–40)

Würdigungen, Ehrungen:

  • 1966   Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRD
  • 1980   Dr. h.c. der Universität Siegen
  • 1984   Verdienstmedaille des Landes Baden–Württemberg
  • 1987   Dr. h.c. theol. der Universität Göttingen
  • 1989   Schiller–Gedächtnispreis des Landes Baden–Württemberg
  • 1999   Benennung einer Straße in Göttingen nach Käte Hamburger

Festschriften:

  • Fritz Martini (Hg.): Probleme des Erzählens in der Weltliteratur. Festschrift für Käte Hamburger zum 75. Geburtstag am 21. September 1971. Stuttgart 1971
  • Johannes Janota/Jürgen Kühnel (Hg.): Ehrenpromotion Käte Hamburger am 25. Juni 1980. Dokumentation. Siegen 1980
  • Jürgen Kühnel/Hans Dieter Mück/Ulrich Müller (Hg.): De poeticis medii aevi quaestiones. Käte Hamburger zum 85. Geburtstag. Göppingen 1981. Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 335.
  • Käte Hamburger Aufsätze und Gedichte zu ihren Themen und Thesen. Zum 90. Geburtstag Hg. v. Helmut Kreuzer/Jürgen Kühnel. Siegen 1986



Quelle: "Bio-Bibliographie zu Käte Hamburger." In: Bossinade, Johanna; Schaser, Angelika (Hrsg.): Käte Hamburger. Zur Aktualität einer Klassikerin. Querelles: Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung (Redaktion Anita Runge). Göttingen, Wallstein Verlag, 2003: 209-214. (in Auszügen, leicht modifiziert) (ais, gbb)

Wir danken Frau Antina Porath (Wallstein Verlag GmbH Göttingen) sehr herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.

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